FAQs – Unsere Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Projekte werfen häufig Fragen auf. Die wichtigsten Antworten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wie wirkt sich die Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 auf den Busverkehr in Huchting aus?

Ergänzend zur verlängerten Straßenbahnlinie 1 werden in Huchting weiterhin Buslinien fahren: in der Huchtinger Heerstraße zwischen Heinrich-Plett-Allee (Haltestelle Brüsseler Straße) und Roland-Center und in der Kirchhuchtinger Landstraße zwischen Roland-Center und Friedhof Huchting. Dies ist mit einer durchgehenden Buslinie geplant. Der Stadtbremische Busverkehr wird ergänzt um die VBN-Buslinien aus Delmenhorst (Huchtinger Heerstraße Linie 201) sowie aus Varrel, Heiligenrode und Wildeshausen (Kirchhuchtinger Landstraße Linien 113, 204, 227).

In der Huchtinger Heerstraße und in der Kirchhuchtinger Landstraße werden auch mit Inbetriebnahme der Linie 1 weiterhin die bekannten Bushaltestellen (Mittelshuchting Dorfstraße, Harriersand, Zum Huchtinger Bahnhof, Carl-Hurtzig-Straße, Obervielander Straße, Roland-Center, Willakedamm, Hohenhorster Weg, Rotterdamer Straße, Friedhof Huchting) von Buslinien bedient, werktags mit mindestens 6 Fahrten pro Stunde, das entspricht einem 10-Minuten-Takt. An der Haltestelle Brüsseler Straße und am Roland-Center besteht dann Anschluss an die Straßenbahn.

In welchem Takt werden die Linien 1 und 8 fahren?

Die Linie 1 soll Montag bis Samstag tagsüber alle 10 Minuten verkehren. Die Linie 8 soll auf dem Abschnitt Huchting-Leeste im 20-Minuten-Takt fahren.

Wie lange wird die Fahrt in die Innenstadt mit der Linie 1 dauern?

Die Fahrzeit ab Brüsseler Str. zum Brill wird voraussichtlich 20 Minuten betragen, zum Hauptbahnhof 25 Minuten.

Werden Anwohner an den Kosten für den Ausbau der Linien und den Straßenbaumaßnahmen beteiligt?

Eigentümer müssen in Bremen einmalig einen Straßenerschließungsbetrag zahlen. Die Finanzierung des Straßenbahnnetzausbaus erfolgt über die Freie Hansestadt Bremen mit Unterstützung von Fördergeldern aus dem bremischen ÖPNV-Gesetz sowie aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz des Bundes. Die Fördermittel sind an Projekte für den ÖPNV gebunden und können nur in solche Projekte investieren. Konkurrenz zu Projekten z.B. aus Bildung, Feuerwehr oder Polizei liegt nicht vor.

Werden die Auswirkungen auf die Umwelt berücksichtig?

Im Rahmen des durchgeführten Planfeststellungsverfahrens ist die Prüfung der sogenannten Umweltverträglichkeitsprüfung gesetzlich vorgeschrieben. Betrachtet werden die Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und Menschen. Die Gutachten sind hier veröffentlicht. Müssen Bäume gefällt werden, werden diese in einem vorgegeben Faktor (je nach schützenswerten Bestand) neu gepflanzt, d.h. in örtlicher Nähe ersetzt. Für Tiere können auch Ausgleichsmaßnahmen angeordnet werden, z.B. Ausgleich für Nistplätze oder Tunnel, Wege oder Hecken z.B. für Amphibien oder Fledermäuse. Lärmbetrachtungen definieren Lärmschutzmaßnahmen für Menschen.

Wie teuer wird die Fahrt mit der Straßenbahn?

Der Tarif wird vom VBN festgelegt. Die Kosten für die Fahrt ändern sich zum Busverkehr nicht. Die Landesgrenze ist Tarifgrenze, so dass Fahrten nach Stuhr oder Delmenhorst eine andere Fahrkarte brauchen, als die Fahrt Richtung Innenstadt Bremen. D.h. es bleibt alles wie bisher.

Kann ich die Straßenbahnlinie 1 mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl nutzen? Woran erkenne ich die Haltestellen, sind sie auch für Rollator und Rollstuhl erreichbar? Welche Unterstützungen gibt es zur Erkennbarkeit für sehbehinderte Menschen?

Die Haltestellen sowie die Zugänge zu den Haltestellen sowie Gehwege und Querungsstellen und Ampeln sind nach der Richtlinie zur barrierefreien Gestaltung baulicher Anlagen geplant und werden entsprechend gebaut. Für Sehbehinderte werden taktile Leitstreifen vorgesehen, für Rollatornutzer*innen, Rollstuhlfahrer*innen oder Menschen mit Kinderwagen und Gepäck werden die Zugänge mit berollbaren Rampen gebaut. Die Einstiegsverhältnisse werden niveaugleich gebaut. Die Haltestelle „Auf den Kahlken“ befindet sich in der Strecke der Bremen-Thedinghauser-Eisenbahn, die auch von Güterzügen befahren wird. Hier ist beim Einstieg eine Stufe zu überwinden, Rollstuhlnutzer*innen können den Hublift der Straßenbahnfahrzeuge zum Zustieg nutzen.

Mein Fußweg zur Haltestelle ist mir zu lang, kann ich mit dem Rad zur Haltestelle fahren und dort abstellen, um dort auf die Straßenbahn umzusteigen?

An der Haltestelle Roland-Center entsteht eine neue B+R-Anlage mit etwa 100 Fahrradabstellplätzen. Der größte Teil der Plätze wird mit Anlehnbügeln zum sichern Anschließen ausgestattet, es wird aber auch eine von der BREPARK bewirtschaftete abgeschlossene Fahrradabstellbox für Fahrräder erstellt. An den weiteren Straßenbahnhaltestellen werden Fahrradanlehnbügel gebaut, die mögliche Abstellzahl variiert je nach Flächenverfügbarkeit vor Ort.

Wir sammeln auch weiterhin Ihre Fragen. Sollten wir Ihr spezielles Anliegen an dieser Stelle nicht beantwortet haben, schreiben Sie uns gerne eine Nachricht unter info@linie1und8.de. Unser Redaktionsteam wird sie schnellstmöglich bearbeiten.